Die ersten Posaunenchöre

Seit der Reformation wurde der Kirchengesang vielerorts durch Posaunenbläser begleitet. Auch in der Herrnhuter Brüdergemeine um Graf Nikolaus von Zinzendorf (18. Jahrhundert) gab es schon christliche Bläserchöre.

Während der Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert entdeckte man die Blasmusik als geeignetes Mittel der Gemeinschaftspflege und der Evangelisation. Über die Pilgermission St. Chrischona fand die deutsche Posaunenchor-Bewegung Eingang in die Schweiz.

In der theologischen Ausbildungsstätte St. Chrischona gehörten Übungen im Posaunenblasen zum festen Stunden­plan. Viele Prediger und Missionare brachten dann ihre Begeisterung für die Blasmusik in ihre Arbeitsfelder der inneren und äusseren Mission mit. So sind an der Schwelle zum 20. Jahrhundert zahlreiche Posaunenchöre im Umfeld des CVJM, der Blau­kreuzvereine, Evangelischen Gesellschaften und Chrischona-Gemeinden wie auch vereinzelt im Umfeld der evangelisch-reformierten Landeskirche entstanden.

Ein starker Impuls zur Gründung von Schweizerischen Posaunenchören ging von der CVJM-Weltkonferenz 1898 in Basel aus, an welcher der deutsche "Posaunen-General" Johannes Kuhlo mitwirkte. In der Schweiz gehörte der bekannte Blasmusik-Komponist und Verleger Emil Ruh, Adliswil, zu den wichtigen Persönlichkeiten der Bewegung.

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